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Bild Regenbogenland

 

www.lindenhof-dasbach.de
65510 Idstein
aconradi@gmx.net

 

Bewegungsstall - was bedeutet das eigentlich?

Der Bewegungsstall ist eine recht neue Einrichtung in der Pferdehaltung. Unser Bewegungsstall ist zusätzlich mit Futterstationen für die individuelle Einzelfütterung von Kraft- und Raufutter ausgestattet.
Die wichtigsten Fragen zum Bewegungsstall:

Und unsere Antworten darauf:

Foto: Marion WalterWas unterscheidet den Bewegungsstall von einem einfachen Offenstall?

Im Bewegungstall liegen die Funktionsbereiche (Kraftfutterstand, Heuraum, Raufutterstationen,Tränken, Liegebereiche) möglichst weit auseinander. Zusätzlich werden die Wege durch Barrieren verlängert. Die Vorteile:

  • kilometerweite Wegstrecken über den Tag verteilt
  • die Gruppe zerstreut sich, Rangeleien werden vermindert
  • das Pferd ist beschäftigt, Langeweile gibt es nicht mehr
  • die Kraftfutterration wird auf viele kleine Einheiten verteilt
  • Raufutter wird individuell nach Bedarf gefüttert mehr dazu...
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Wie ist der Bewegungsstall im Lindenhof aufgebaut?

Unser Bewegungsstall entstand im Herbst 2003 aus der Erweiterung eines Offenstalls und ist für 30 Pferde ausgelegt.

  • Auslauffläche (teilweise befestigt) ca. 3000 qm
  • 3 Heustationen (gezielte Zuweisung über Computersteuerung)
  • 1 Heusilagestation (gezielte Zuweisung über Computersteuerung)
  • 1 Heuraum(gezielte Zuweisung über Computersteuerung)
  • Stroh zur freien Verfügung
  • 1 Kraftfutterstand mit Computersteuerung
  • 3 Selbsttränken
  • 2 großzügige Liegebereiche (ca. 120 und 60 qm)
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Sind alle Pferde für diese Haltung geeignet?

Im Bewegungsstall des Lindenhofs stehen Stuten und Wallache verschiedener Rassen; robuste Pferde wie Isländer und Norweger, aber auch Araber, Traber und Warmblüter. Alle Pferde kommen sehr gut mit allen Witterungsverhältnissen zurecht. Die Stallanlage bietet auch den rangniedrigen Tieren Schutz vor Regen, Wind und Sonne. Trotzdem gibt es Pferde, die wir nicht im Bewegungsstall aufnehmen möchten oder können:

  • sehr alte oder gesundheitlich beeinträchtigte Pferde, die mit der ausschließlichen Gruppenhaltung überfordert sein könnten
  • Stuten mit Saugfohlen
  • extrem unverträgliche Pferde
  • Wallache mit ausgeprägtem Hengstverhalten
  • Hengste

Für diese Pferde bieten wir die kombinierte Boxen- und Auslaufhaltung an (keine Hengste).

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Liegebereich Machen Kälte und Regen den Pferden wirklich nichts aus?

Als ursprüngliches Steppentier ist das Pferd gut gerüstet, um auch mit schnellen Wetterwechseln bestens zurecht zu kommen. Selbst Boxenpferde stellen sich hervorragend um, vor allem, wenn man ihnen die Gelegenheit gibt, sich schon auf der Sommerweide an das Leben im Freien zu gewöhnen. Der Bewegungsstall bietet dem Pferd die Freiheit zu entscheiden, wann es sich unterstellen möchte. Diese Wahl muss auch jedem rangniedrigen Pferd offen stehen. Unser Stall bietet dafür genügend Raum mit zwei großen Liegebereichen und weiteren Überdachungen. Für besonders empfindliche Pferden empfiehlt sich unter Umständen eine Regendecke.
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Welche Besonderheiten bringt der Winter mit sich?

Zu den Nachteile, mit denen der Pferdebesitzer leben muss, gehören:

  • das dichte Winterfell, das auch den Warmblütern wächst und die Pferde bei anstrengender Arbeit stärker zum Schwitzen bringen kann.
    Unsere Reiter haben verschiedene Möglichkeiten gefunden, damit umzugehen (das Reiten entsprechend anpassen, Strichschur, evtl. Eindecken).
  • das gefährliche Aufstollen bei Schnee, das sich aber mit einem speziellen Beschlag ("Schneeringe") vermeiden lässt. Unbeschlagene Pferde haben bei Schnee gar keine Probleme.

Diesen - lösbaren - Nachteilen steht ein riesiger Vorteil gegenüber: Gerade im Winter, wenn die Zeit zum Reiten oft knapp ist, bekommt das Pferd rund um die Uhr Auslauf und frische Luft.
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Gibt es viele Rangeleien in der Gruppe?

Auseinandersetzungen und Rangstreitigkeiten gehören zu einem artgerechten Pferdeleben, doch im Allgemeinen verläuft das Leben in der Gruppe friedlich. Kleinere Schrammen - durch eine spielerische Rauferei oder einen Streit - kommen trotzdem vor. Ernsthafte Verletzungen lassen sich nicht ausschließen, doch das Risiko kann durch ein entsprechendes Management (Eingewöhnung) und bauliche Konzeptionen (keine Sackgassen) vermindert werden.
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Auf welche Weise wird ein neues Pferd eingegliedert?

Die Eingliederung eines fremden Pferdes in eine Herde verlangt Fingerspitzengefühl. Wir lassen dem Neuankömmling viel Zeit, die neuen Stallkameraden vom sicheren Paddock aus kennenzulernen. Beim Eingliedern hilft uns unsere jahrelange Erfahrung mit der Gruppenhaltung. _nach oben