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MÄRCHEN-TEXT

FREUNDINNEN

GUTE FEE

ELFEN

ELFEN UND TROLLE 1

ELFEN UND TROLLE 2

ELFEN UND TROLLE 3

SCHLAGER-QUADRILLE 1

SCHLAGER-QUADRILLE 2

SCHLAGER-QUADRILLE 3

SCHLAGER-QUADRILLE 4

SCHLAGER-QUADRILLE 5

WESTERNREITER 1

WESTERNREITER 2

SPRINGQUADRILLE

LAND DER FANTASIE

BÄNDER

HEXE UND ZAUBERER

 

 

 
www.lindenhof-dasbach.de
65510 Idstein
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Die Reise ins Regenbogenland

Es war einmal im fernen Dasbacher Land zu unserer Zeit, als die weise Königin Anna-Conradia Geburtstag hatte und die jungen Mädchen ihres Reiches zu einer Feier auf ihr prachtvolles Schloss Lindenhofia einlud.

Die Mädchen freuten sich sehr und trafen zusammen, um sich und ihre treuen Pferde auf das große Fest vorzubereiten.

Dabei müssen die Kinder auf der Hut sein und dürfen in ihrer Freude auf das bevorstehende Fest eine schreckliche Gefahr nicht vergessen: der finstere Zauberer und seine böse Hexe, die nahe des königlichen Schlosses ihr Unwesen treiben. Sobald ihnen ein unachtsames Kind begegnet, fangen sie es ein und verschleppen es in ihre verwunschene Burg zum Steinernen Ross. Dort verzaubern sie das Kind in eine Pony-Statue aus Marmor, und jedes entführte Kind muß dort bis zum Ende aller Zeiten ausharren.

Oh weh, gleich zwei arme Kinder konnten der finstere Zauber und die böse Hexe entführen. Was sollen deren verzweifelte Freundinnen jetzt bloß tun? Wie können sie die zwei Mädchen aus der Macht des Zauberers befreien und vor dem Schicksal bewahren, in Steinponys verwandelt zu werden? Jedes Kind im Land weiß: Nicht einmal die gute Fee wagt es, sich offen gegen die böse Macht des Zauberers zu stellen. Ob die gute Fee den Kindern trotzdem helfen kann?

Weiß die gute Fee einen Weg, die Freundinnen aus der Macht des bösen Zauberers zu befreien? Die gute Fee hat tatsächliche einen Rat für die Kinder: Sie weiß, auch der Zauberer hat einen schwachen Punkt: die Liebe zu seiner Frau, der bösen Hexe, die nichts mehr begehrt als die Farben des Regenbogens, mit denen sie ein zartes Licht in ihre düstere Burg tragen möchte.

Wenn ihr dem Zauberer die Regenbogenfarben bringt, rät die gute Fee den Kindern, damit der Zauberer die Regenbogenfarben seiner Frau, der Hexe, schenken kann, dann könnt ihr eure Freundinnen vielleicht retten. Doch dafür müsst ihr das Märchenland verlassen und in die Welt ausschwärmen. Das wird eine weite und abenteuerliche Reise.

In allen Bereichen müsst ihr euch den Aufgaben stellen, ob es um Emotionen geht, um Sport und Spiel, um Wettbewerb, um Tempo und Geschicklicheit und um die Fantasie. Für jede erfüllte Aufgabe bekommt ihr Regenbogenfarben zur Belohnung.

Erst einmal müssen die Kinder das Märchenland verlassen. Die Elfen werden ihnen den Weg hinaus in die Welt zeigen. Doch der Weg hinaus ist gefährlich. Die Grenzen werden von garstigen Trollen bewacht.

Das wäre beinahe schief gegangen. Aber zum Glück waren die Elfen rechtzeitig zur Stelle, um die Kinder aus der Hand der schrecklichen Trolle zu befreien. Nun haben die Kinder die erste Aufgaben erfüllt. Sie haben den Weg heraus aus dem Märchenland gefunden und damit die ersten Regenbogenfarben gewonnen. Wir wollen sehen, wie es ihnen draußen in der Welt ergehen wird.

Herz und Schmerz in den Schlagern der siebziger Jahren: wenn das nicht die Emotionen pur sind, von denen die gute Fee gesprochen hat. Die neuen Bänder haben sich die Kinder in jedem Fall verdient. Ich bin gespannt, wie sich die Mädchen bei Sport und Spiel bewähren!

Wie wir alle wissen, gibt es neben eben Andreas 40. Geburtstag in diesem Jahr 2006 ein zweites Ereignis von weltweiter Bedeutung. Deshalb sehen wir die Mädchen als Fußballspieler.

Drei Aufgaben habe die Kinder bereits erfüllt: sie sind den schrecklichen Trollen entkommen, haben dem deutschen Schlager getrotzt und sich als WM-Teilnehmer bewährt. Was jetzt dort herein getragen wird, sieht mir ganz nach einem Wettbewerb aus. Aber: wie sollen die Kinder in einem Rennen um die Tonnen gegen die Pferde bestehen? Ich fürchte, dieses Mal werden die Bänder nicht an die Kinder gehen. Aber lassen wir uns überraschen!

Wie bei der Geschichte von Hase und Igel, die Kinder haben gewonnen. Aber noch werden die gesammelten Regenbogenfarben nicht ausreichen, um die entführten Freundinnen auszulösen und vor dem schrecklichen Schicksal zu bewahren, in versteinerte Ponys verwandelt zu werden.

Erinnern wir uns an die Worte der guten Fee: Die Vorführung eben war schnell. Ob es vielleicht noch schneller geht? Tempo und Geschicklichkeit gehören zu einer weiteren Aufgabe, die die Kinder bestreiten müßen.

Auch diese Aufgabe wurde geschickt erfüllt, und ich bin sicher, auch in der nächsten Aufgabe, in der es auf die Fantasie ankommt, werden die Kinder ihr Bestes geben, um ihre Freundinnen zu befreien. Aber zuvor müssen die Mädchen in die Märchenwelt zurück gelangen. Wie können sie in das ferne Dasbacher Land zurückfinden? Zurück in das Land der weisen Königin Anna Conradia, die voller Sorgen auf ihre jungen Geburtstagsgäste wartet? Viel Zeit bleibt den Kindern nicht mehr.

Der böse Zauberer und seine Frau, die Hexe, üben bereits ihre niederträchtigen Zaubersprüche, mit denen sie zwei lebendige Wesen in traurige tote Steine verhexen wollen.

Ob die gute Fee den Kindern noch einmal helfen kann? Wird sie den Kindern den Weg zurück in die Märchenwelt weisen? Hier in der Traumwelt, so sagt die gute Fee zu den Mädchen, hier dürft ihr alle eure Fantasie zum Leben erwecken. Wenn euch das gelingt, dann werdet ihr zur Belohnung die letzten noch fehlenden Regenbogenfarben erhalten.

So hat die Geschichte zu guter Letzt ein hoffnungsvolles Ende gefunden. Die Hexe freut sich darauf, ihre düstere Burg mit den bunten Bändern auszuschmücken. Der Zauberer ist glücklich, seine Frau so froh zu sehen, und vergisst in seiner Freude sogar, böse Zaubersprüche zu murmeln. Die beiden entführten Mädchen sind dankbar, weil sie wieder bei ihren Freundinnen in der Freiheit sind und nicht zu Stein verwandelt wurden.

Und die Königin vom Dasbacher Land? Sie ist glücklich, weil alles gut ausgegangen ist. Nun darf sie endlich ihren Geburtstag auf dem Schloss Lindenhofia feiern! Und dieser schönen Feier, meine liebe Gäste, wollen wir uns nun anschließen. Aber vorher verabschieden wird uns von allen Teilnehmern.

Fotos: Marion Walter
Text: Susanne Kronenberg

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